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Ansteigende Schäden durch Starkregen

Starke Regenfälle sind in Deutschland ein flächendeckendes Risiko. Fast jeder Ort ist zwischen 2002 und 2017 von einem Starkregen heimgesucht worden. Dies ist das Ergebnis einer Auswertung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Die Annahme, Starkregen trete in Gebirgsregionen besonders häufig und stark auf, wurde von dieser Studie widerlegt. In der untersuchten Periode sei es bundesweit zu 1,3 Millionen Schäden an Wohngebäuden gekommen, deren Gesamtsumme sich auf EUR 6,7 Mrd. beläuft. Hiervon waren lediglich EUR 1,8 Mrd. versichert. Allerdings würde der Anteil heute wohl höher liegen, da mittlerweile für Elementarrisiken eine Absicherungsquote von ca. 43 % vorliegt.

Der GDV betrachtet das Ergebnis nicht nur als Werbung für die Elementarschadenversicherung, sondern gleichermaßen als Aufforderung zu mehr Prävention. Man wird sehen müssen, welche Art von Prävention sich die Versicherungswirtschaft hier genau vorstellt.

In jedem Fall entwickelt sich das Starkregenrisiko als das Hauptrisiko in der Elementarschadenversicherung. Die Absicherung ist heute noch zu vergleichsweise günstigen Prämien zu haben. Auch hier ist aber unsicher, wie lange dies so bleiben wird.

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