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Cyber-Katastrophenfall nach Hackerangriff auf Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Erstmalig wurde in Deutschland der Katastrophenfall aufgrund einer Cyberattacke ausgerufen.

Die Verwaltung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld wurde in der vergangenen Woche Opfer eines Hackerangriffes. Insgesamt seien 120 Server betroffen. Die Verwaltung ist nach eigenen Angaben aktuell handlungsunfähig. Dieser kritische Umstand wird voraussichtlich auch noch mehrere Wochen andauern. Vermutlich erfolgte die Verschlüsselung der Daten mit einer Erpressungssoftware, die erst wieder nach Zahlung der Lösegeldforderung freigeben werden.

Neben der Wiederherstellung von Daten, gilt es zunächst die Quelle der Infektion zu finden. Hinzu sind weitreichende forensische Untersuchungen notwendig. Rund 800 Verwaltungsmitarbeiter sind von der Betriebsunterbrechung betroffen. Zudem können derzeit sämtliche Dienstleistungen nicht erbracht und Sozialleistungen nicht ausgezahlt werden.

Die IT-Infrastruktur von Kommunen ist häufig teilweise veraltet und die IT-Abteilung nur mit wenigen Mitarbeitern besetzt. Dies erhöht die Attraktivität für Hacker und die Anfälligkeit für Cyberangriffe.

Das aktuelle Beispiel ist nur eines von vielen, welches die Bedeutung der Implementierung eines Krisenmanagementsystems verdeutlicht. Durch Früherkennungssysteme und einen hohen IT-Sicherheitsstandard können Schadenausmaße oftmals bereits eingedämmt werden. Dies ist zudem auch die Grundlage für einen möglichen Risikotransfer und die Beschaffung von Versicherungsschutz über eine Cyber-Versicherung.

Wir empfehlen das Thema der Cyber-Versicherung aufzugreifen und sich mit der Notwendigkeit zu beschäftigen. Wir waren in der Vergangenheit bereits für einige Kommunen im Bereich der Beschaffung von Versicherungsschutz in der Cyber-Versicherung tätig.

Gern unterstützen wir Sie auch hierbei.

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