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Leitungswasserschäden verursachen Schäden von rund EUR 3,4 Mrd. pro Jahr

Der GDV veröffentlichte unlängst die Statistik der Leitungswasserschäden des Jahres 2019. Eingetreten sind rund 1,1 Mio. Leitungswasserschäden mit einer Schadensumme von insgesamt knapp EUR 3,4 Mrd.  EUR 280 Mio. hieraus betreffen die Hausratversicherung, der Rest trifft die Wohngebäudeversicherer. An der Spitze liegt hier einmal mehr die Stadt Köln mit einem Indexwert, der mehr als doppelt so hoch ist, wie der Bundesdurchschnitt.

Der Osten Deutschlands hingegen schneidet deutlich besser ab als der Durchschnitt. Dies liegt daran, dass nach der Wende die überwiegende Anzahl der Gebäude saniert worden sind und insofern auch das Leitungsnetz erneuert wurde. Aber natürlich spielt auch die Wasserqualität eine Rolle, was daran zu erkennen ist, dass Städte, die am Rhein liegen, insgesamt ein deutlich höheres Schadenaufkommen haben als der Bundesschnitt.

Von 2002 bis 2019 leisteten die Gebäudeversicherer für alle versicherten Gefahren (also Sturm/Hagel, Feuer, Leitungswasser und weitere Naturgefahren/Elementarschäden) insgesamt ca. EUR 77 Mrd. EUR 38 Mrd., also knapp die Hälfte, entfielen davon auf Leitungswasserschäden.

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