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Sturmtief Ignatz kostet Versicherer EUR 250 Mio.

Das Sturmtief Ignatz war bislang der teuerste Sturm in diesem Jahr. Er wird es voraussichtlich auf einen Gesamtschaden von ca. einer viertel Milliarde Euro bringen. Damit liegt er aber immer noch deutlich unter den beiden anderen sehr teuren Elementarereignissen dieses Jahres.

Die Hagelschäden des Monats Juni werden mittlerweile auf EUR 1,7 Mrd. geschätzt. Die Flutkatastrophe vom 14./15.07.2021 hat mittlerweile, von den Schätzungen her, die EUR 8 Mrd.-Grenze überschritten.

Wir wissen nicht was das Jahr noch bringen wird, aber die Schäden machen den Versicherungsnehmern die gerade laufenden Gespräche über die Verlängerungen der Sachversicherungspolice schwierig. Auf der anderen Seite wird hinsichtlich der Rückversicherungskapazitäten vorsichtig Entwarnung gegeben. Hohe Ratenzuschläge wurden bislang nicht erzielt und sind auch nicht sehr wahrscheinlich, so verkünden übereinstimmend die großen Rückversicherungsmakler. Es sollte also für die Erstversicherer schwer werden, ihre Prämienerhöhungsverlangen allein mit den Forderungen der Rückversicherer zu begründen.

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