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Teurer Schaden in der Cyberversicherung

In Herbert Frommes „Versicherungsmonitor“ vom 06.08.2019 erfährt man, dass der Diebstahl von Kundendaten bei der US-Bank Capital One die AIG als Cyberversicherer teuer zu stehen kommen könnte. Versichert ist das Unternehmen mit einer Deckungssumme von $ 400 Mio.

In einem weiteren Beitrag äußert der Geschäftsführer des Spezialmakler Hendricks, Marcel Armon die Befürchtung, dass zukünftig D&O-Versicherer den Abschluss einer Cyberversicherung zur Voraussetzung machen könnten. Er begründet dies damit, dass andernfalls im Falle eines Cyber-Schadens die Gesellschafter den fehlenden Abschluss einer solchen Versicherung als Managementfehler bewerten könnten und insofern die D&O-Versicherung sozusagen als Auffanglösung missbrauchen könnten.

Ein Managementfehler ließe sich immer konstruieren, so Armon.

Man wird beobachten müssen, ob er recht behält.

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